Das Projekt der Superlative in der Bucht von Algier entsteht mit deutscher Hilfe : Östlich der historischen Innenstadt wird auf mehr als 200 000 Quadratmetern Baufläche ein religiöses Zentrum mit Eingangsarkaden, Kulturzentrum, Minarett und Moschee gebaut. Allein das Gotteshaus soll bis zu 40 000 Gläubigen Platz bieten. Errichtet wird die Anlage, deren Baukosten auf knapp eine Milliarde Euro geschätzt werden, unter Aufsicht deutscher Architekten und Ingenieure aus Frankfurt und Darmstadt. Wenn das Gotteshaus 2013 eröffnet, soll es die drittgrößte Moschee weltweit sein. Der Komplex ist in zwei Gruppen geteilt : Im Westen sollen Eingangsarkaden und ein Kulturzentrum die Gläubigen zur Kontemplation einladen, im Osten liegt der Moscheenkomplex. Im Erdgeschoss entstehen ein Kulturzentrum und eine Bibliothek. Geschwungene Stahlkonstruktionen und semitransparente Ornament-Strukturen sollen Tradition und Moderne verbinden und das Bild einer weltoffenen Religion vermitteln. Das Minarett wird mit 214 Metern das höchste der Welt.











