Nachdem ein Unbekannter einen seltenen Adler nur vier Monate nach dessen Auswilderung getötet und verstümmelt hat, machen die philippinischen Behörden Jagd auf den Täter. Der auf den Namen Kagsabua getaufte Philippinenadler war vor zwei Jahren von Naturschützern mit Schussverletzungen gefunden worden. Geduldig wurde das Tier wieder aufgepäppelt und im März schließlich in die Freiheit entlassen. Vor wenigen Tagen wurden die abgetrennten Beine des Tieres und sein Funksender nun im Wald nahe Sumilao im Süden der Philippinen gefunden. Sie sei « sehr traurig, dass wir Kagsabua verloren haben », beklagte die Bürgermeisterin des Orts. Auch das Umweltministerium setzte eine Belohnung auf Hinweise zur Festnahme des Täters aus. Für die Tötung des bedrohten Philippinenadlers drohen Haft von bis zu zwölf Jahren und hohe Geldstrafen.











