Wegen des Abschmelzens der Eiskappen in der Arktis hat die US-Regierung den Eisbären zur gefährdeten Tierart erklärt. US-Innenminister Dirk Kempthorne warnte, der Eisbär könne « in absehbarer Zukunft vom Aussterben bedroht sein ». Er bezog sich auf Satellitenaufnahmen, denen zufolge die polaren Eisflächen inzwischen so klein sind wie nie zuvor in der Geschichte der Messungen. Der Rückgang des Lebenraums auf der gefrorenen Meeresoberfläche lasse die Zahl der Bären immer weiter sinken. Schätzungen zufolge gibt es noch etwa 250.000 Eisbären, von denen zwei Drittel in Kanada leben. Die dortigen Behörden halten sie aber offiziell noch nicht für gefährdet.
Wissenschaftliche Studien im Auftrag der US-Regierung sagen hingegen angesichts der schmelzenden Polkappen ein Aussterben der Eisbären bis 2050 voraus.











