Freunde der französischen Küche in Chicago können sich freuen: Die US-Metropole hob am Mittwoch (Ortszeit) das weltweit einzige Verkaufsverbot für Stopfleber auf. Der französische Koch Didier Durand hat zusammen mit einigen Kollegen sogar einen Club gegründet, um das Stopfleberverbot in der Millionenstadt zu umgehen. Wenn ein Gast eine Visitenkarte des Clubs mit Namen «Schildkrötensuppe» gezeigt habe, sei das ein Zeichen gewesen, dass er Foie Gras wolle. Die Wirte hätten dann eine Gratiskostprobe serviert. In Chicago durfte seit knapp zwei Jahren keine Stopfleber mehr verkauft werden. Restaurants, die die Delikatesse trotzdem auf den Tisch brachten, mussten mit Geldstrafen rechnen. Die Stadt hatte das Gesetz erlassen, weil Tiere bei der Mast leiden müssen. Mehr als ein Dutzend Länder haben die Herstellung von Stopfleber verboten, darunter auch Deutschland und Großbritannien. Im US-Bundesstaat Kalifornien soll 2012 ein Verkaufsverbot in Kraft treten.











