Mit Streiks und Kundgebungen haben gestern Tausende Menschen in Frankreich gegen die geplante Fusion des staatlichen Energieversorgers Gaz de France (GdF) mit dem privaten Konkurrenten Suez protestiert. Allein in Paris gingen laut der Gewerkschaft CGT 7000 Beschäftigte des Energiesektors auf die Straße. In Toulouse und anderen Großstädten waren es jeweils mehrere hundert. Die Proteste richteten sich gegen die mit der Fusion verbundene Aufgabe der staatlichen Mehrheitsbeteiligung an GdF. Der Fusionsplan der Regierung stößt nicht nur bei den Gewerkschaften, sondern auch bei der linken Opposition und bis ins Regierungslager hinein auf Widerstände. GdF konnte unterdessen mit glänzenden Zahlen für das erste Halbjahr aufwarten. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Dies war deutlich mehr als von Analysten erwartet.











