In Peru sind zwei deutsche und 17 französische Touristen am Dienstag vorübergehend in die Gewalt von Kokabauern geraten. Die Urlauber besichtigten nach Polizeiangaben den Inka-Tempel Koricancha aus dem 15. Jahrhundert in Cusco, als etwa 300 streikende Koka-Bauern unterstützt von Studenten das Monument stürmten und die Deutschen und Franzosen als Geiseln nahmen. Wenig später nahmen jedoch 50 Polizisten einer Anti-Aufruhr-Einheit den Inka-Tempel ein. Die Polizei setzte bei ihrer Befreiungsaktion Tränengas ein. Mit ihrem vor mehr als einer Woche begonnenen Streik wollen die Koka-Pflanzer erreichen, dass die Regierung ihnen einen Teil ihrer Ente abkauft, wie es vertraglich vereinbart ist. Cusco ist die frühere Hauptstadt des Inka-Reiches. Die rund tausend Kilometer südöstlich von Lima gelegene Stadt ist ein beliebtes Touristenziel.











